by harMONIe



 


Gern will ich eine Diebin sein ...


nicht divenartig, lieber zaghaft -
so wie ich bin!

Geh hin
zu dir, ganz unbeschwert.
Du trägst das was ich will
in dir.

... brech' auf, was sich mit Angst verschanzt.
Alleine, ganz alleine tanzt
zum Klange eingeschlossner Töne.

Geh hin und tu es - dir zuliebe;
kosend; diese harte Schale.
Verhärtet durch des Herzens Quale.
Zu! Verbaut! Vergessen -
in angsterfüllter Monotonie.
Streichle zärtlich wie noch nie ...

So will ich seine Diebin sein.
Nicht divenartig,
lieber zaghaft -
so wie ich bin!

Geh hin zu dir, ganz unbeschwert.
Stehl' den einzig wahren Wert,
den du eingesperrt hast hinter Mauern.

Nah bei dir lass mich jetzt sein.
Leis' höre ich die Symphonie.
Weiß, dass es traurig tanzt in dir.
… befreie dich von Qual und Last.
Ich lass dich damit nicht allein,

vertraue mir!


Öffne dein Herz!
... es kann nicht mehr.



Gib mir die Macht es zu erlösen.
Ich, die Diebin, die du riefst.
So breche ich die Schale auf.
Und wie in einer dunklen Gruft
ringt tanzend Herz nach Atemluft.


Entfliehe Lachen, lebe auf!


Du bist alles, was ich mir nehme!
Du, das lautlos sich verschanzte;
im Herzen dunkel traurig tanzte
zur Melodie vergangner Freuden,
die hinter Mauern, kalt wie Stein
vergessen waren und allein.


... will  deines Lachens Diebin sein.


©  Monika Hoesch























 






 
  Diese Tage

 
  an denen ich nicht weiß, wo ich stehe ...
 
  Wenn ich mich suche und nicht finden kann.


  An diesen Tagen triffst du mich
  mit einem einzigen Satz, der mich bewegt:

  "Du bist in meiner Mitte!"  

   © Monika Hoesch  







 

'Rose is a rose is a rose is a rose'










  
 




 

Touch of tenderness

L isten to the pure wind
I send my melody by him
He will sing for you
- The song of all my sensual feelings -


Then -
feel his softly touch
He will caress you, my Dear
My thoughts are steadily with you
You won’t feel lonely anymore
I'm there, my Darling

Don’t forget,
if you are sad

...
go along with the wind
-

always




Copyright by Monika Hoesch







Mosaik   
Herzgefüge





Unzählige Teile in mir.
Etliche sind gegangen.

Jedes einzelne ist 'Erinnerung für den anderen'.

Sie wiegen sich zu Klängen, erhellen die Gedanken -
schaffen Bilder, die berühren.


Eine wärmende Geste des Lebens


Es wird nicht bluten.
Sie leben in allem und gingen, weil sie gehen wollten.

Stück für Stück
von mir zu dir  -  von dir zu mir

Uns wird nichts fehlen.

Jedes Herz ist vollkommen, weil Talent entstehende
Lücken
bereichernd mit Teilen von Freude füllte.

Wir geben, weil wir lieben.

Wir schenken schieres Glück.

Es gibt keine Wunden,
nur wärmende Gesten.




Und uns

~

Menschen, mit gläsernen Herzen aus prächtigem Mosaik.




Foto und Text © Monika Hoesch








 



Mein Blick verliert sich im Blau der Unendlichkeit.
- Wolken ziehen an mir vorbei -
Still pflücke ich dir Gedankenblüten und
binde sie zu einem Strauß

Vergissmeinnicht



© Monika Hoesch








Ein Leben lang ...


… und sie erzählten sich ein Leben

nahmen sich die Zeit die’s gab.
Sie hatten sich so viel gegeben …
des Lebens Willen - jeden Tag!

Vier Hände strebten nach Berührung.
Ein Blick der Achtung - jederzeit.
Was einstig war Zusammenführung,
wurd’ ungewollt zur Einsamkeit.



… wie wärmend' Worte sie belebten

- Erinnerung, die im Alltag keimt -
Sehnsucht strebt nach dem Gelebten;
füllt ein Herz, das einsam weint.



… schwer trägt sie diesen Tag zum Ende

Herz und Seele - still, verarmt ...



Sie fehlen ...                           
seine gebend’ Hände;    

sein Blick,                               
der liebend sie umarmt.




© Monika Hoesch 
21. Januar 2013









Text © Monika Hoesch
Foto © www.moniart.ch





  mittendrin


                          Text © Monika Hoesch
                          Foto © www.moniart.ch



Sie trafen sich
in der Mitte -

nahmen Platz,
verweilten;
sahen gemeinsam
auf den See

und wussten
unausgesprochen mehr
voneinander,
als sie sich je hätten
sagen können.









Neuer Kurs

Ich schrieb meinen Kummer auf ein Blatt; ging zum Ende des
Steges und setzte mich.

Da war dieses Gefühl von Weite, was mir sagte, dass meine Traurigkeit ihren eigenen Weg gefunden hätte.

... also faltete ich das Papier zu einem Schiff, dessen Segel meine Worte trugen -

beugte mich hinab  
und ließ es treiben. 

Poesie © Monika Hoesch
Foto © www.moniart.ch



 
 

Kinderspiel


Manchmal suche ich die Erinnerung

und finde in ihr ein lachendes Kind.

Heute fand ich
-am späten Nachmittag-
das Kind in der Frau;
es versteckte sich in der Falte
einer Bagatelle.


Morgen werde ich früher suchen
als heute.

Text & Foto  © Monika Hoesch




Déjà-vu


 
 Text  & Foto
© Monika Hoesch










L ichtblick





Gedanken suchen Zuflucht.
Blicke verlangen nach Licht.
Spiegelnde Reflexion im Glas,

die ganz leise zu dir spricht.

Tauchst ein in ihre Worte,
in die sich Erinnerung schlich.
Ganz alleine, ein Moment -
eine Träne macht ihn endlich!

Ein Schimmer - Macht der Hoffnung!
Mein Lächeln, das stärken soll.
Das Glas ist nicht halb leer -
glaub' mir,

... das Glas ist halb voll!





Foto & Poesie © Monika Hoesch
____________________________

... für dich, mein Freund!
und es wird sich nie ändern,
mein Lächeln ist immer für dich da !
















Text © Monika Hoesch
Foto © www.moniart.ch









zugeneigt

Das Glas Wein, das
du mit einem Freun
d teilst,
ist   immer   halb voll -

... auch,
wenn es zur Neige geht.








  Bild & Poesie © Monika Hoesch


 






Text © Monika Hoesch
Foto © www.moniart.ch







 



Foto &Text ©
Monika Hoesch








Wiegenlied



und ein Gedanke wiegt den anderen;
im Herzen wärmend eingebettet.

Hör sie summend mit mir wandern -

durch Türen, die das Leben öffnet.

So schreite ich von Raum zu Raum;
in mir, was mich warm beseelt.

In dunklen Winkeln seh’ ich kaum

und fühle wie die Angst mitgeht.

 Doch ein Gedanke wiegt den anderen
- Lichter leuchten durch mein Herz -

so werde ich auch weiter wandern

mit Wärme, die mich tragen lässt.
 



Poesie © Monika Hoesch











 

 

Text ©
Monika Hoesch

Foto © www.moniart.ch